Bernd Resch arbeitet als Associate Professor am Fachbereich Geoinformatik (Arbeit mit Karten, Orten und Daten) der Universität Salzburg. KI (künstliche Intelligenz) bedeutet hier, dass Computer in großen Datenmengen Muster suchen. Seine offizielle Teamseite führt Geospatial Machine Learning, urbane Geoinformatik, Echtzeitstädte und digitale Gesundheit als Forschungsfelder. Geoinformatik bedeutet: Daten mit Ortsbezug werden gesammelt, auf Karten geordnet und ausgewertet.
Beim AIFER-Projekt ging es 2023 um Katastrophenschutz. Das Team untersuchte Posts aus Social Media, Satellitenbilder und Drohnenaufnahmen. Für Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren wird daran eine konkrete Verbindung sichtbar: Informatik trifft auf Geografie, Einsatzplanung und Entscheidungen unter Zeitdruck. Datenschutz (Regeln für den Umgang mit persönlichen Daten) bedeutet hier, dass personenbezogene Daten klare Regeln für Zugriff, Verarbeitung und Weitergabe brauchen.
Woran man die Arbeit in Salzburg konkret festmachen kann
Fachbereich Geoinformatik in Itzling
Die aktuelle PLUS-Teamseite zu Bernd Resch nennt die Rolle Associate Professor und die Adresse Schillerstraße 30, 5020 Salzburg. SalzburgTeen ordnet diesen Standort Itzling und Salzburg Stadt zu. Die Seite nennt auch seine Forschungsfelder. Dazu gehören Daten aus menschlichen und technischen Sensoren, Smart Cities und Machine Learning mit Ortsbezug.
Die Studienübersicht des Fachbereichs führt zwei Bachelorwege und mehrere weiterführende Angebote. Der Bachelor Digitalisierung, Innovation und Gesellschaft dauert laut PLUS sechs Semester. Der Bachelor Geographie dauert ebenfalls sechs Semester. Das Masterstudium Angewandte Geoinformatik folgt nach einem passenden Bachelorabschluss.
AIFER und die Großübung vom 29.04.2023
Die PLUS-Seite zu AIFER beschreibt Bernd Resch als Projektleiter. Das Team wertete digitale Daten mit KI aus. Dazu gehörten Posts aus Social Media mit Ortsbezug sowie Satelliten- und Drohnenbilder. Das Ziel waren bessere Lageinformationen für Einsatzstäbe.
Der offizielle Nachbericht des Landes Salzburg datiert die Übung auf den 29.04.2023. Vier Schauplätze lagen in der Stadt Salzburg, im Flachgau und im Tennengau. Geübt wurden unter anderem ein entgleister Zug mit Chemikalien, überflutete Siedlungen, Personen in der Salzach und eingestürzte Gebäude.
Welche Daten die KI ausgewertet hat
Daten aus Social Media mit Ortsbezug sind öffentlich zugängliche Posts, die einem Ort oder Zeitpunkt zugeordnet werden können. Satellitenbilder zeigen große Flächen. Drohnen liefern Bilder aus einer näheren Perspektive. Ein Einsatzstab kann diese Quellen zusammenführen und schneller prüfen, wo Hilfe gebraucht wird.
Die PLUS-Seite nennt neben der Technik auch ethische, gesellschaftliche und rechtliche Fragen. Das betrifft zum Beispiel Datenschutz (Regeln für den Umgang mit persönlichen Daten), falsche Meldungen und die Frage, wie sicher ein automatisch erkanntes Muster ist. Die offiziellen Berichte beschreiben die KI als Hilfe für Lageeinschätzung und Einsatzplanung. Verantwortung und Prüfung liegen weiter bei den beteiligten Menschen und Organisationen.
Warum Jugendliche das interessieren könnte
Du kannst an AIFER vier Fragen üben, die bei jeder KI-Anwendung helfen:
- Welche Daten gehen hinein?
- Wie aktuell und vollständig sind sie?
- Wer prüft das Ergebnis?
- Welche Folgen hätte eine falsche Einschätzung?
Diese Fragen passen zu Informatik, Geografie und politischer Bildung. Ein Workshop bedeutet hier einen angeleiteten Termin, an dem du selbst übst. Der Guide KI-Workshops in Salzburg für Jugendliche nennt lokale Einstiege. Für Text-KI im Schulalltag führt Lernen mit ChatGPT zu einem anderen Anwendungsfeld.
Wie du dort andocken kannst
Für 10- bis 15-Jährige beginnt der nächste Schritt bei den Quellen und einem altersgerechten Lernangebot. Lies zuerst die AIFER-Seite und markiere Datenquelle, Zweck und Grenze. Prüf danach mit deinen Eltern bei einem aktuellen Workshop vier Punkte: Alter, Termin, Kosten und Begleitung.
Die PLUS-Studienübersicht hilft später bei der Ausbildungsfrage. Sie zeigt, welche Bachelorwege in Salzburg zum Thema passen und dass das Masterstudium Angewandte Geoinformatik einen vorherigen Bachelorabschluss voraussetzt. Ein Besuch an der Schillerstraße 30 braucht einen offiziell bestätigten Termin. Die Teamseite allein ist keine Einladung.
Was hier wichtig ist, damit der Text ehrlich bleibt
Stand 21.07.2026 führt die PLUS-Teamseite Bernd Resch als Associate Professor. Die AIFER-Berichte beschreiben eine Forschung und Übung aus dem Jahr 2023. Daraus folgt keine Aussage über einen laufenden Einsatz im Jahr 2026.
Zwei offizielle Quellen zählen die Beteiligten unterschiedlich: PLUS schreibt von etwa 900 Einsatzkräften, das Land Salzburg von rund 800 Beteiligten. Die Quellen erklären diese Differenz nicht. Verlässlich ist die Größenordnung von mehreren hundert Beteiligten. Das Profil verwendet deshalb keine exakte Gesamtzahl.
Private Lebensbereiche und persönliche Kontaktwege bleiben außerhalb dieses Profils. Aktuelle Termine, Workshops oder Besuchsmöglichkeiten brauchen jeweils eine eigene offizielle Bestätigung.
Fazit
Bernd Reschs öffentliche Arbeit verbindet Ortsdaten, KI und Katastrophenschutz an einem Salzburger Fachbereich. Der nächste sinnvolle Schritt ist klein: AIFER an Datenquelle, Zweck und Grenze prüfen und danach ein altersgerechtes Salzburger KI-Lernangebot mit den Eltern auswählen.
