Momo Feichtinger ist in Salzburg keine Figur, die vor allem wegen Hype interessant wird. Öffentlich spannend ist er eher deshalb, weil sich an seiner Arbeit mehrere Linien treffen, die Jugendliche tatsächlich betreffen: KI in Schule und Bildung, Colearning als Lern- und Projektlogik, Unternehmertum, und mit Dragon Dynamics auch eine Schnittstelle zu Story, Spiel und Charakterbildung.
Wenn du in Salzburg wissen willst, wie ein realer Weg zwischen Zukunftsbildung, KI, Schule und Community aussehen kann, ist Momo deshalb ein sinnvoller Anker. Nicht, weil jede Person denselben Weg gehen sollte. Sondern weil man an ihm konkret sehen kann, wie aus pädagogischen Fragen, Technologie und Projekten ein öffentlicher Berufspfad wird.
Woran man die Arbeit in Salzburg konkret festmachen kann
Ein harter, überprüfbarer Ausgangspunkt ist Wirtschaft.at: Dort ist die ZukunftBilden GmbH mit Sitz in 5020 Salzburg, Magazinstraße 4/Top 5 geführt. Die Firmenangaben verweisen den Eintrag auf 10.01.2024 und nennen Momo Feichtinger als Geschäftsführer beziehungsweise Gesellschafter. Allein das ist für Jugendprofile schon wichtig, weil es Unternehmertum nicht als Instagram-Wort, sondern als öffentliche Salzburg-Struktur lesbar macht.
Noch klarer wird die Rolle in einem öffentlichen Seminartext des KSL-Sommerseminars 2025. Dort beschreibt sich Momo Feichtinger als Pädagoge, Unternehmer und Dozent mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz im Bildungsbereich. Im selben Text werden Zukunft Bilden GmbH und das Projekt Colearning Salzburg ausdrücklich genannt, ebenso seine Lehrtätigkeit an FH Salzburg und Universität Seeburg. Das ist mehr als persönliche Selbstdarstellung auf Social Media, weil es in einem öffentlichen Veranstaltungsrahmen steht und konkrete institutionelle Anker nennt.
Ein dritter öffentlicher Beleg kommt von Lehramt Salzburg. Dort wird Momo Feichtinger für einen Workshop zu wissenschaftlichem Arbeiten und Recherchieren mit KI als Vortragender genannt. Das macht die Schullogik direkt sichtbar: Nicht nur "KI irgendwo im Internet", sondern KI im Bildungskontext, mit Salzburg-Bezug, in einem Umfeld, das Jugendliche und angehende Lehrpersonen real betrifft.
Auch außerhalb klassischer Schule taucht diese Linie öffentlich auf. Im SalzburgerLand-Newsroom wird Momo Feichtinger als KI-Tools-Trainer und Future Lab Researcher bezeichnet. Auf einer AVOS-Seite zu einem Stakeholder-Termin im Bildungsbereich wird er als AI-Berater in einem Salzburger Bildungskontext aufgeführt. Zusammengenommen ergibt das ein ziemlich konsistentes öffentliches Bild: KI, Bildung, Zukunftsfragen und Salzburg hängen hier nicht zufällig zusammen.
Dann gibt es noch eine zweite, für Jugendliche oft besonders interessante Spur: Dragon Dynamics. Die offizielle Seite beschreibt das Team als drei Dungeon Master, darunter Momo, und nennt Jakob-Haringer-Straße 3, 5020 Salzburg als Veranstaltungsort. Gleichzeitig beschreibt die Seite das Format als Charakterbildung durch D&D, unterstützt von KI. Das ist wichtig, weil hier aus Zukunftsbildung nicht nur Vortrag oder Schulkontext wird, sondern auch ein Story- und Community-Modus, der für manche Jugendliche viel zugänglicher ist.
Warum Jugendliche das interessieren könnte
Der erste Grund ist Schule selbst. Viele Jugendliche erleben KI nur als Abkürzung für Hausübungen oder als Streitpunkt mit Lehrpersonen. An Momo Feichtinger lässt sich ein anderer Zugriff lesen: KI als Thema, das mit Verstehen, Lehren, Forschen und Gestalten zu tun hat. Wer Schule gerade anstrengend findet, aber Zukunftsthemen nicht aufgeben will, bekommt hier ein nützliches Gegenbild.
Der zweite Grund ist Unternehmertum. Öffentliche Firmen- und Seminarquellen zeigen, dass ZukunftBilden und Colearning Salzburg nicht bloß Schlagwörter sind, sondern zu einem echten Salzburg-Projektkontext gehören. Für Jugendliche, die mit dem Gedanken spielen, irgendwann selbst etwas zu gründen, ist das relevanter als jede diffuse "Sei einfach innovativ"-Rhetorik. Man sieht hier einen Weg, der aus Bildung und Problembeobachtung entsteht, nicht nur aus Kapital oder Show.
Der dritte Grund ist die Mischung aus Struktur und Spiel. Mit Dragon Dynamics wird sichtbar, dass Story, Pen and Paper, Gruppenlogik und Persönlichkeitsentwicklung nicht vom Rest abgeschnitten sein müssen. Für Jugendliche, die über DnD, Narrative, Weltenbau oder Character-Building leichter andocken als über ein klassisches Seminar, ist genau das oft die wichtigere Tür.
Der vierte Grund betrifft Zukunftsbildung im weiteren Sinn. Wenn du eigentlich aus einer Ecke wie 3D-Druck, Maker-Projekte, VR oder digitale Zukunftsberufe kommst, ist Momo nicht automatisch eins zu eins dein Spezialprofil. Öffentlich klar belegt sind bei ihm vor allem KI, Colearning, Bildung, öffentliche Workshops und Dragon Dynamics. Redaktionell fair ist aber zu sagen: In Salzburg liegt dieser Weg sehr nah an den angrenzenden Zukunftslern-Orten. Der Makerspace @ Stadt:Bibliothek nennt für 11- bis 18-Jährige kostenlose Termine mit 3D-Drucker, Lasercutter, CNC-Handfräse und Schneideplotter im Lesezimmer im 3. Obergeschoss der Stadt:Bibliothek. Die Take 2 Studios beschreiben sich wiederum als Salzburger Virtual Production Studio. Heißt: Wenn du über Momo bei KI und ZukunftBildung landest, sind 3D- oder XR/VR-Pfade in Salzburg keine Fantasie, aber eher ein angrenzender nächster Schritt als sein am stärksten belegter Kerntitel.
Wie du dort andocken kannst
Der sinnvollste erste Schritt ist nicht, Momo Feichtinger als abstraktes Vorbild zu lesen. Besser ist, die konkreten offenen Anker zu nehmen.
- Wenn dich KI und Schule interessieren, schau auf öffentliche Workshop- und Bildungsseiten wie Lehramt Salzburg oder vergleichbare FH-/Bildungsformate statt auf bloße KI-Meinungen.
- Wenn du über Story, Gruppe und Spiel andocken willst, ist Dragon Dynamics der ehrlichere Einstieg als irgendein generischer Technik-Talk. Dort werden D&D, Charakterbildung und KI-Unterstützung direkt zusammen gedacht.
- Wenn dein eigentlicher Move eher bauen, testen, 3D-drucken ist, dann führt der sauberste Jugendweg in Salzburg oft zum Makerspace @ Stadt:Bibliothek. Der Vorteil dort: klare Altersangabe, klare Werkzeuge, klarer Ort.
- Wenn dich eher die Unternehmens- und Projektseite interessiert, dann lohnt es sich, ZukunftBilden und Colearning als Frage zu lesen: Welches Bildungsproblem wird hier eigentlich praktisch bearbeitet, und was davon wäre für Jugendliche oder Schulen relevant?
Wichtig ist dabei auch die Mobilität: Diese Anker liegen nicht irgendwo am Rand. Magazinstraße, Jakob-Haringer-Straße und Schumacherstraße 14 sind innerhalb Salzburg Stadt ohne Auto deutlich realistischer als viele angebliche "Jugend-Hotspots", die nur mit Mitfahrgelegenheit gut funktionieren.
Was hier wichtig ist, damit der Text ehrlich bleibt
Dieses Profil soll bewusst keine Legende bauen. Öffentlich gut belegt sind Momo Feichtingers Rollen rund um KI im Bildungsbereich, ZukunftBilden, Colearning Salzburg, Vorträge/Lehre und Dragon Dynamics. Nicht alles daran ist automatisch ein offenes Jugendangebot für jeden Nachmittag, und nicht jede Station ist gleich niedrigschwellig.
Stand 28.03.2026 stützen sich die Aussagen hier auf öffentlich zugängliche Firmen-, Institutions-, Workshop- und Projektquellen. Wo der Text weiter in Richtung Jugend-Relevanz oder Szene-Anschluss denkt, ist das redaktionelle Einordnung und keine versteckte Zusatzbehauptung.
Auch bei 3D-Druck und VR muss man sauber bleiben: Diese Themen lassen sich im Salzburger Zukunftsbildungsraum sinnvoll mitdenken, aber die stärksten öffentlichen Quellen zu Momo selbst tragen vor allem KI-, Bildungs- und Projektrollen. Darum ist die faire Lesart nicht "Er ist der Salzburger 3D-/VR-Mensch", sondern eher: Wer sich für seine Arbeit interessiert, landet schnell in einer Szene, in der solche Themen real anschlussfähig werden.
Fazit
Momo Feichtinger ist für SalzburgTeen vor allem deshalb interessant, weil er einen selten klaren lokalen Mix sichtbar macht: Bildung, KI, Unternehmertum, Colearning und Story-/Community-Formate in derselben Stadt, teilweise sogar in sehr konkreten öffentlichen Kontexten.
Für Jugendliche ist das kein Befehl, denselben Weg zu kopieren. Aber es ist ein brauchbares Profil, wenn du sehen willst, wie Zukunftsbildung in Salzburg nicht nur als Schlagwort existiert, sondern an Firmenangaben, Lehrformaten, Veranstaltungen und konkreten Orten lesbar wird.
Quellen & Links
- Wirtschaft.at: ZukunftBilden GmbH
- KSL Sommerseminar 2025 PDF
- Lehramt Salzburg: Einführung in wissenschaftliches Arbeiten und Recherchieren mit KI
- SalzburgerLand Newsroom: KI und Social Media
- AVOS Salzburg: Künstliche Intelligenz als Thema der Bildungseinrichtungs-Stakeholder
- Dragon Dynamics
- Makerspace @ Stadt:Bibliothek / MINT Salzburg
- Take 2 Studios
