Adrian Goiginger wurde 1991 in Salzburg geboren. 2012 gründete er hier mit Kolleg:innen die Produktionsfirma 2010 Entertainment. Diese zwei Daten machen den lokalen Rahmen prüfbar.

Seine Filme führen zu einer anspruchsvolleren Frage: Wer darf eine reale Geschichte erzählen, und welche Verantwortung entsteht dabei? Die beste aller Welten greift Goigingers eigene Kindheit auf. Vier minus Drei von 2026 beruht auf dem Leben von Barbara Pachl-Eberhart.

Für Jugendliche zwischen 10 und 15 ist das ein konkreter Einstieg in Regie, Drehbuch und Quellenarbeit. Die Themen Sucht, tödlicher Unfall und Trauer können belasten. Vor einem Filmabend gehören deshalb Altersfreigabe, Tagesform und eine vertraute erwachsene Person in die Entscheidung.

Woran man die Arbeit in Salzburg konkret festmachen kann

Der Start in Salzburg

Die offizielle Athanor-Biografie nennt Salzburg als Geburtsort und das Jahr 1991. Dort steht auch, dass Goiginger 2012 mit Kolleg:innen in Salzburg 2010 Entertainment gründete.

Die aktuelle Regieseite von Austrian Films führt seine langen Spielfilme: Die beste aller Welten von 2017, Märzengrund und Der Fuchs von 2022, Rickerl von 2023 sowie Vier minus Drei von 2026. Die Liste zeigt einen Arbeitsweg über mehrere Produktionen und Stoffarten.

Vier minus Drei im Jahr 2026

Die offizielle Filmseite zu Vier minus Drei nennt 2026 als Produktionsjahr und 121 Minuten Laufzeit. Adrian Goiginger führt Regie, Senad Halilbašić schrieb das Drehbuch. Als österreichische Produktionsfirma steht dort 2010 Entertainment GmbH, Rupertgasse 21, 5020 Salzburg.

Im Interview zu Vier minus Drei erklärt Goiginger, dass dies der erste von ihm inszenierte Film mit einem Drehbuch einer anderen Person ist. Barbara Pachl-Eberhart war laut Interview in Gespräche, Drehbucharbeit, Casting und einen Setbesuch eingebunden. Diese Zusammenarbeit ist wichtig, weil der Film einen realen Verlust bearbeitet.

Warum Jugendliche das interessieren könnte

Regie besteht aus Entscheidungen

Regie heißt hier: einen Stoff verstehen, mit Autor:innen und Darsteller:innen arbeiten, Szenen auswählen und festlegen, was das Publikum erfährt. Bei einer realen Geschichte kommt eine weitere Aufgabe dazu. Beteiligte Menschen müssen erkennen können, wie ihr Leben fiktionalisiert wird.

Das lässt sich an zwei Filmen vergleichen. Im Interview über Die beste aller Welten spricht Goiginger über Erinnerungen an seine eigene Kindheit und die Entscheidung, daraus einen Film zu machen. Bei Vier minus Drei erzählt er die Geschichte einer anderen realen Person. Quellen, Gespräche und Zustimmung bekommen dadurch ein anderes Gewicht.

Du kannst daraus eine kleine Filmübung machen. Schreibe sechs Sätze über eine Erinnerung. Markiere danach, welcher Satz beobachtet, welcher erinnert und welcher ergänzt wurde. Schon bei dieser kurzen Aufgabe wird sichtbar, wo eine Geschichte beginnt, sich von einem Protokoll zu lösen.

Eltern- und Schulblick

Für ein Referat liefert das Profil konkrete Prüfpunkte: Geburtsort, Gründungsjahr, Filmografie, Produktionsadresse, Laufzeit, Regie und Drehbuch. Jede Angabe lässt sich auf einer offiziellen Seite nachlesen.

Für Eltern zählt zusätzlich der Inhalt. Die beste aller Welten berührt Sucht und schwierige Kindheit. Vier minus Drei behandelt einen tödlichen Unfall und Trauer. Eine Zahl allein entscheidet den Altersfit noch nicht. Aktuelle Freigabe, Reife, Tagesform und ein möglicher Gesprächsbedarf gehören zusammen.

Was du konkret prüfen kannst

  • Vergleiche Filmseite und Interview: Welche Angaben sind Produktionsfakten, welche Aussagen stammen direkt vom Regisseur?

  • Öffne die Filmografie und wähle zwei Jahre. Was verändert sich bei Stoff, Rolle und Team?

  • Prüfe bei einem Kinoprogramm Alter, Beginn, Ende, Ticketkosten und Rückweg. Diese fünf Angaben entscheiden, ob ein Filmabend praktisch passt.

Wie du dort andocken kannst

Für einen Kulturweg mit DAS KINO und klarer Salzburg-Süd-Logik hilft der Guide Nonntal kreativ nutzen. Wenn es um einen konkreten Abend geht, führt Was kann man heute Abend in Salzburg machen? durch Programm, Altersfit und Heimfahrt.

Für eine Recherche startest du mit der Regieseite und öffnest danach das Interview zum Film. Notiere höchstens fünf Fakten und daneben die jeweilige Quelle. So bleibt erkennbar, was belegt ist.

Wer selbst dreht, kann dieselbe Szene zweimal filmen: einmal aus Sicht der Person, die handelt, und einmal aus Sicht einer beobachtenden Person. Der Vergleich zeigt unmittelbar, wie Perspektive Bedeutung verändert.

Was hier wichtig ist, damit der Text ehrlich bleibt

Stand 16.07.2026 stammen die biografischen und filmischen Angaben aus Athanor und Austrian Films. Die Quellen belegen öffentliche Arbeit, Filmrollen, Produktionsdaten und Aussagen aus Interviews.

Das Profil bewertet weder Goigingers private Familie noch die realen Personen hinter den Filmen. Es übernimmt keine Details, die für das Verständnis der Arbeit unnötig sind. Bei Sucht, Unfall und Trauer bleibt die Sprache knapp.

Filmseiten und Interviews haben unterschiedliche Funktionen. Eine Filmseite liefert Credits und technische Daten. Ein Interview zeigt die Sicht des Regisseurs. Beide müssen als eigene Quellen gelesen werden.

Fazit

Adrian Goigingers Salzburg-Spur ist konkret: geboren 1991 in der Stadt, Produktionsgründung 2012 und ein aktueller Film aus dem Jahr 2026 mit Salzburger Produktionsadresse. Jugendliche können daran prüfen, wie Regie mit Erinnerung, realen Lebensgeschichten und Verantwortung arbeitet. Der nächste sinnvolle Schritt ist klein: eine offizielle Filmseite und ein Interview nebeneinander lesen.

Quellen & Links