Robert Pollmeier ist Mitgründer von TeachingBud, einem Salzburger EdTech-Startup. TeachingBud steht für Education Technology, also Technik für Schule und Lernen. Für Jugendliche ist daran interessant, dass KI (künstliche Intelligenz) hier als Werkzeug für ein ganz bestimmtes Problem auftaucht: Lehrkräfte sollen schneller passendes Unterrichtsmaterial erstellen können, statt eines generischen Chat-Tools ohne Schulbezug.
Die Firma sitzt laut Startup Salzburg in der Ganshofstraße 18, 5020 Salzburg. Gegründet wurde sie von Robert Pollmeier gemeinsam mit Stefan Rieser.
Woran man die Arbeit in Salzburg konkret festmachen kann
TeachingBud und der Weg über FH und Startup Salzburg
Die Startup-Salzburg-Profilseite nennt Robert Pollmeier und Stefan Rieser als Gründerteam. Beide kommen laut mehreren Quellen aus dem Masterstudium Wirtschaftsinformatik. TeachingBud kombiniert einen Editor für Lehrkräfte mit KI-gestützter Inhaltserstellung.
Die FH-Salzburg-Fellows-Story beschreibt das Ziel als eine an Schulklassen angepasste, EU-konforme Gesamtlösung. Sie zeigt außerdem, dass TeachingBud im FHStartup Center betreut wurde, das am Campus Urstein in Puch bei Salzburg sitzt.
Zwei Programme mit klarem Zeitrahmen
TeachingBud durchlief 2023 das Programm SHAPE, ein Vorgründungsprogramm für erste Ideen, und danach FACTORY #8 im Jahrgang 2023/24, ein Inkubationsprogramm für Startups kurz vor dem Markteintritt. Beide Programme laufen bei Startup Salzburg, der zentralen Gründungsförderung der Region. Eine FH-Salzburg-Newsseite zu den Startup Fellows ordnet dieses Fellow-Programm zusätzlich in den größeren Rahmen der FH-Gründungsförderung ein.
Was TeachingBud von einer reinen KI-Textwiese unterscheidet
TeachingBud löst laut FH Salzburg ein konkretes Schulproblem: unterschiedliches Lerntempo in einer Klasse und der hohe Zeitaufwand für individuelle Unterlagen. Lehrkräfte bleiben dabei für die Qualität verantwortlich; die KI liefert Vorschläge, keine fertigen Endprodukte.
Diese Aufteilung ist für Jugendliche ein gutes Beispiel dafür, wie KI im Schulalltag tatsächlich eingesetzt wird: als Zuarbeit für Erwachsene, nicht als Ersatz für Lehrkräfte oder als Werkzeug, das Jugendliche selbst direkt bedienen. Wer selbst mit Text-KI im Schulalltag experimentiert, findet im Guide Lernen mit ChatGPT eine andere Perspektive auf dasselbe Thema.
Warum Jugendliche das interessieren könnte
Für Jugendliche zeigt TeachingBud, dass Bildungsfragen auch abseits von Ministerien oder großen Plattformen entstehen. Aus einem Masterstudium in Salzburg und zwei Förderprogrammen kann ein Produkt wachsen, das in echten Klassenzimmern getestet wird.
Wer selbst über Studium, Gründen oder EdTech nachdenkt, sieht hier einen realistischen Ablauf: Idee im Studium, Vorgründungsprogramm, Inkubationsprogramm, dann der Versuch, echte Nutzer:innen zu finden. Der KI-Workshops-Guide für Jugendliche nennt weitere lokale Einstiege in KI-Themen, auch außerhalb von Firmengründungen.
Wie du dort andocken kannst
Der ehrlichste erste Schritt ist Lesen statt Kontaktaufnahme. Die Startup-Salzburg-Seite und die FH-Fellows-Story zeigen, wie ein EdTech-Produkt in Salzburg entsteht, ohne dass du selbst Kund:in oder Nutzer:in sein musst.
Wenn dich das Thema KI in der Schule konkret betrifft, ist ein guter nächster Schritt ein Gespräch mit einer Lehrkraft oder den Eltern darüber, welche KI-Tools an der eigenen Schule erlaubt sind. TeachingBud richtet sich an Lehrkräfte, nicht direkt an Schüler:innen; eine eigene Anmeldung ist hier nicht vorgesehen.
Was hier wichtig ist, damit der Text ehrlich bleibt
Stand 04.08.2026 stützen sich die Aussagen hier auf die Startup-Salzburg-Profilseite und die FH-Salzburg-Fellows-Story.
Die eigene Produkt-Domain teachingbud.at war bei der Prüfung technisch nicht erreichbar. Dieses Profil verlinkt sie deshalb bewusst nicht und stützt sich ausschließlich auf institutionelle Quellen. Zwei andere Domains mit ähnlichem Namen gehören zu einem völlig anderen, nicht mit Salzburg verbundenen Unternehmen; sie werden hier bewusst nicht verlinkt.
SHAPE (2023) und FACTORY #8 (2023/24) sind abgeschlossene Programmjahrgänge. Daraus folgt keine Aussage darüber, ob TeachingBud im Jahr 2026 noch aktiv am Markt ist. Aus Programmsprache oder Startup-Begriffen wird hier kein sicherer Erfolg abgeleitet.
Fazit
Robert Pollmeier zeigt mit TeachingBud einen Salzburger Weg von einem Masterstudium über zwei Förderprogramme zu einem konkreten KI-Werkzeug für Lehrkräfte. Für Jugendliche liegt der Wert weniger in TeachingBud selbst als im Muster: Ein Studium plus zwei institutionelle Programme können echte Firmenschritte tragen.
