Tomas Zadravec ist Gründer und CEO (Geschäftsführung) von BXTECH, einem Unternehmen für Energietechnik mit Sitz in Puch bei Hallein. Für Jugendliche, die Wissenschaft und Unternehmertum zusammendenken wollen, zeigt sein Weg, wie aus Forschung an Verbrennungstechnik ein reales Startup wurde.
Wenn du verstehen willst, wie Forschung, Technik und Gründen in der Salzburger Region zusammenfinden, ist dieses Profil ein guter Einstieg. Wichtig ist dabei weniger der Titel CEO als das, was sich öffentlich an Publikationen, Programmen und Firmendaten belegen lässt.
Woran man die Arbeit in Salzburg konkret festmachen kann
Urstein Süd 15: ein Firmensitz nahe dem Campus der FH Salzburg
Das BXTECH-Impressum nennt als Firmensitz Urstein Süd 15, 5412 Puch bei Hallein. Die Firma ist beim Landesgericht Salzburg unter FN 655591 f eingetragen. Diese Adresse liegt nahe dem Campus Urstein der FH Salzburg. Dort führt die FH Salzburg BXTECH als Erfolgsgeschichte ihres FHStartup Centers.
Von der Doktorarbeit zur Zündtechnik für Biomasse
Laut BXTECH-About-Seite hat Tomas Zadravec ein Doktorat im technischen Umweltschutz und einen Master in Energietechnik. Gemeinsam mit Mitgründerin Bianca Fers entwickelt er die Technologie PLASMAFORCE OPTIGNITE für die Zündung von Biomasse. Als strategischer Berater unterstützt laut Firmenseite Sebastian Sessler von AVentures das Team mit Greentech-Erfahrung.
Was die Forschung dahinter zeigt
Die Seite BXTECH: Scientific Contributions listet fünf Fachpublikationen von Tomas Zadravec aus den Jahren 2020 bis 2023. Sie erschienen unter anderem in den Fachzeitschriften Applied Energy und Renewable Energy. Eine Studie aus 2023 mischte 30 Prozent rückgeführtes Abgas in die Sekundärluft. Das senkte die CO-Emissionen um 63 Prozent und die NO-Emissionen um 22 Prozent.
Startup Salzburg und die FH-Salzburg-Fellows-Seite bestätigen zusätzlich, dass BXTECH 2024 das Vorgründungsprogramm SHAPE und danach FACTORY+ #9 im AplusB-Programm 2024/25 durchlief. Diese Programme fördern in Salzburg wissenschaftsbasierte Firmengründungen mit Coaching, Kontakten und teils Fördergeld.
Seit 2024 ist diese Programmschiene öffentlich nachvollziehbar: BXTECH durchlief zuerst SHAPE und danach FACTORY+ #9. So lassen sich Firmensitz, wissenschaftliche Arbeit und Gründungsförderung getrennt prüfen, statt den Weg nur aus dem Titel des Gründers abzuleiten.
Warum Jugendliche das interessieren könnte
Für Jugendliche mit Interesse an Chemie, Umwelttechnik oder Energiefragen zeigt BXTECH ein selteneres Berufsfeld. Verbrennungsforschung hat einen direkten Klimabezug, kommt in klassischen Startup-Geschichten aber kaum vor.
Am Beispiel der Publikationsliste lässt sich üben, wie man eine Forschungsspur prüft: In welcher Fachzeitschrift stand die Studie, wie aktuell ist sie, und welche konkrete Zahl steht am Ende einer Untersuchung?
Wer sich eher für digitale Spiele- oder Softwaregründungen interessiert, findet mit Julian Schönauer in Salzburg: Aimcademy, Gaming und Lerntraining ein weiteres FH-Startup-Center-Profil aus derselben Region.
Wie du dort andocken kannst
Ein guter erster Schritt ist die Startup-Salzburg-Seite zu BXTECH. Notiere dir dabei Firmensitz, Programm und Forschungsfeld, bevor du dir eine Meinung über das Unternehmen bildest.
Die verlinkten Firmen- und Forschungsseiten sind kostenlos einsehbar. Prüft danach gemeinsam mit euren Eltern, welches Salzburger MINT (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik)- oder Gründungsangebot ab welchem Alter passt, etwa über MINT Salzburg. Ein direkter Kontakt zu BXTECH selbst ist ohne konkreten fachlichen Anlass nicht sinnvoll.
Was hier wichtig ist, damit der Text ehrlich bleibt
Stand 10.08.2026 stützen sich Firmensitz, Programme und Publikationsangaben auf das BXTECH-Impressum, die BXTECH-Forschungsseite und Startup Salzburg.
Die Forschungspublikationen sind fachlich geprüft; Werbeaussagen des Unternehmens zur eigenen Technologie werden hier nicht ungeprüft als Tatsache übernommen. Puch bei Hallein liegt außerhalb der Stadtgrenze Salzburgs, das Profil ordnet den Ort deshalb bewusst nicht als Salzburg Stadt ein.
Fazit
Tomas Zadravecs öffentliche Arbeit verbindet Verbrennungsforschung, Energietechnik und ein reales Startup in der Salzburger Region mit nachvollziehbaren Publikationen und Förderprogrammen. Der sinnvolle nächste Schritt für Jugendliche ist klein: die Publikationsliste und Programmspur prüfen und danach mit den Eltern ein altersgerechtes MINT-Angebot auswählen.
